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Kampfsportschule MŁller

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Marija Stojanovska

 

Hallo, Gaby und Georg!

 

Goryana treibt jetzt boxen, also seit 8 Monaten aber unglaublich, für diese kurze Zeit hat sie geschafft  in der Nationalmannschaft, riesige Sache in Bulgarien. Sie wurde ausgewählt mit noch 6 Mädchen für Vorbereitung und Teilnahme bei der Europameisterschaft für Kadetten- Mädchen und Jugendliche in Türkei! Also, sie hat Silbermedaille und 2 Platz. Sie ist die jüngste im Team und alle sind begeistert. Und so weiter ... Das Volk freut sich!

 

Na ja, Georg hatte Recht damals vor 7 Jahren, bald kommt die Zeit für große  Entscheidungen .Mal schauen...

Viele liebe Grüße an allen im Club!

 

Wir werden euch niemals vergessen

 

         

 

 

 

 

 

 

Ein Dankeschön von der 1. Klasse Grundschule Sennfeld

 

 

 

 

 

 

 

Lieber Schorsch, liebe Gaby,

 

lange hat es gedauert, aber…  was lange währt, wird endlich gut… ;-)

 

Im September 2014 kamen wir mit unseren beiden kleinen Jungs (damals 3 1/2 und 2 Jahre jung) in Eure Kampfsportschule zum Probetraining bei den TigerKids.

Im persönlichen Gespräch erklärtest Du mir, wie das Training mit den Kleinsten abläuft, welche Inhalte/Ziele Du den Kindern vermitteln möchtest und was auf uns als Eltern zukommen wird.

Im Anschluss daran durften unsere Jungs 4 x probehalber am Training teilnehmen.

 

Wir als Eltern waren schnell von Deiner Art des Trainings und Eurem Umgang mit den Kindern überzeugt, so dass wir uns entschlossen, unsere Kinder in Eurer Kampfsportschule anzumelden.

 

Anfangs fiel es gerade mir als Mutter zwar richtig schwer, meinen beiden Kindern nicht während Deines Trainings zu sagen, sie sollen ordentlich mitmachen, sie sollen den Quatsch sein lassen, sie sollen auf das hören, was Du sagst, etc….. Aber Du konntest mich dann doch letztendlich davon überzeugen, dass DU in Deinem Dojo den Kindern sagst, was sie zu tun oder zu lassen haben.

(Gut…. Ich wollte keine 10 Liegestütze machen „müssen“, wenn „Du (ich) das nächste Mal rein quatschst“. :-))

 

Gerade bei „Neulingen“ bzw. Neueinsteigern, die den Trainer und die anderen Kindern, die Abläufe des Trainings und das ganze „Drumrum“ noch nicht kennen, muss man den Kindern entsprechend Zeit zum eingewöhnen lassen, besonders, wenn sie eher von den schüchternen Sorte sind - wie unsere eben.

 

Die ersten beiden Monate waren für mich persönlich schon "etwas schwieriger", da ich teilweise auch gegen den Willen meines Großen handeln musste, wenn er zum Beispiel wieder damit anfing, dass er nicht zu Karate wolle, „weil…. die anderen Kinder mögen mich nicht“ oder „ich kann das alles doch gar nicht“ oder „die Kinder lassen mich nicht mitspielen“, „die lachen mich aus, weil ich das alles noch nicht kann“ usw…… 

Das Schöne war, dass kein Kind ein anderes Kind auslacht, nur weil es etwas nicht kann. Und solltees doch einmal vorkommen, so regelst Du das auf eine kindgerechte Art und Weise und sorgst dafür, dass kein Kind sich wegen irgend etwas schlecht fühlen muss.

 

Vielleicht sollte ich vorweg nehmen, dass unser Großer (damals 3 1/2 Jahre) die ersten beiden Monate immer nur eine gewisse Zeit lang beim Training teilgenommen hat und irgendwann das Weinen anfing und „zu seiner Mami“ wollte. 

Ich konnte mit Engelszungen auf ihn einreden, ihm ein Bonbon oder sonstiges versprechen - das interessierte ihn alles nicht. Er wollte zu seiner Mami und dann auch nicht mehr weg von mir. 

 

Ich wusste einfach nicht mehr, was ich noch alles unternehmen sollte, um ihn zur richtigen Teilnahme am Kurs zu animieren. 

 

 

Wir übten gemeinsam zu Hause, ich lobte ihn für seine Fortschritte, ich erzählte ihm, dass es den anderen Kindern am Anfang ganz genauso ging wie ihm und ich sagte ihm auch immer wieder, wie stolz ich auf ihn bin, dass er so toll mitgemacht hat (zumindest am Anfang jeder Stunde eine Zeit lang  :-)....).

Doch das alles half einfach nichts.

 

In Gesprächen mit Dir sagtest Du mir immer wieder, ich solle ihm einfach die Zeit geben, die er brauche. 

„Der kommt schon von ganz alleine!“, beruhigtest Du mich  _jedes Mal_ wieder aufs Neue. 

 

Ich wollte Dir ja glauben, aber seinem Verhalten nach zu urteilen und „ich als Mutter kenne meinen eigenen Sohn ja wohl etwas besser…“ - ich konnte es mir wirklich nicht vorstellen, dass dieser Tag mal kommen würde.

 

Und plötzlich geschah es doch noch….: irgendwann, von einem auf das andere Mal, sprang der Funke auf unseren großen Sohnemann über und er nahm an der ganze Stunde richtig teil, kam hinterher zu mir und sagte mit einem funkeln in den Augen „Mama, das hat richtig Spass gemacht!“

Was waren wir nicht stolz auf unseren großen Karatekämpfer - und ungläubig und dankbar zugleich dem erfahrenen Trainer und seiner Frau, die nie daran gezweifelt haben, dass unser großer Sohn den letzten Schritt auch noch gehen wird…!

 

Aber das war ja noch lange nicht alles…. :-)

Da war ja noch unser kleiner - gerade erst 2 Jahre alt gewordener - Sohnemann…..

Eine „coole Socke“, wie er im Buche steht.

 

Unser Junior wollte generell immer genau das machen, was sein großer Bruder macht. Also entschieden wir uns, auch ihn gleich bei Euch bei den Karatekids anzumelden. Allerdings erfüllte er ein Anmeldekriterium nicht so ganz mit seinen 2 Jährchen….

Das Startalter von 3 Jahren. 

Doch ihr gabt ihm die Chance, auch am Probetraining teilzunehmen und konntet ihn dabei ein wenig beobachten.

 

Ok - so richtig teilgenommen hat er nicht am Probetraining, aber dennoch konntet ihr ein Auge auf ihn und sein Verhalten sowie seine Motorik werfen und ihr stelltet es uns frei, ob wir ihn ausnahmsweise auch gleich mit seinem Bruder zusammen anmelden wollten.

 

Das hielten wir für eine gute Idee…. Doch … So sehr wir uns auch darüber freuten, dass bei unserem Großen der „Knoten“ nach 2 Monaten endlich geplatzt ist und er ab diesem Zeitpunkt richtig am Kurs teilnahm, so sehr viel mehr musste wir (wieder besonders ich als Mama) um die „freiwillige“ Teilnahme unseres Jüngsten bangen.

 

Die ersten beiden Monate saß er nur auf meinem Schoß und beobachtete den Kurs sehr gespannt. Dann - so langsam - setzte er sich jedes Mal an den Mattenrand - näher an die Karatekids ran - und beobachtete nun alles von dort aus. 

 

Manchmal sprang er lachend und schreien über die Matten, obwohl ihr gerade am

 

 

Du gibts den Kids die Zeit die sie brauchen, nimmst sie an der Hand, beobachtest sie und führst sie altersgerecht an das Thema Karate ran. Sie dürfen schon auch mal aus der Reihe tanzen, denn - genau wie wir Erwachsenen - haben auch Kinder nicht immer einen guten Tag oder sind immer gleich fit drauf.

 

Allerdings zeigst Du ihnen auch die nötigen Grenzen auf, lehrst ihnen gleichermaßen bei Karate den nötigen Respekt im Umgang mit anderen Menschen, den Glauben an sich selbst, Achtsamkeit und auch Gehorsamkeit, sowie viele andere Dinge mehr.

Dinge, die wir Eltern unseren Kindern auch vermitteln wollen und täglich daran mit ihnen arbeiten.

 

Ich persönlich sehe den Karateunterricht als Unterstützung zu unserer Erziehung an, da wir die gleichen Werte vertreten, die in Eurer Institution vermittelt werden.

 

 

Liebe Schorsch, liebe Gaby,

 

wir beide (eigentlich sogar wir vier) wollen uns von ganzem Herzen bei Euch für die liebevolle Aufnahme in Eurer Karateschule bedanken. 

 

Wir finden es toll, wie ihr mit den kleinen Menschen umgeht, sie lenkt und leitet und sie für ihren weiteren Lebensweg mit Selbstsicherheit und Selbstvertrauen „ausrüstet“, ihnen aufzeigt, dass sie auch mal ganz laut und böse sagen dürfen 

„STOP, DAS WILL ICH NICHT!!“

(auch uns Eltern gegenüber mal) und das alles auf altersgerechte/kindgerechte Art und Weise.

 

Natürlich wollen wir an dieser Stelle auch nochmal „herzlichen Dank“ dafür sagen, dass unser Jüngster - trotzdem er noch keine 3 Jahre alt war bei der Aufnahme in Eurer Kampfsportschule - auch bereits als richtiges Mitglied bei Euch aufgenommen

wurde und er am letzten Montag (27.04.2015) als "jüngstes Mitglied ever“ (knapp 2 3/4 Jahre jung) auch noch seine erste Gürtelprüfung bestanden hat und nun ein richtig stolzer Besitzer eines „Gelb-Weißen-Gürtels“ ist.

 

Wir sind sehr stolz auf unsere beiden Jungs und auch sehr stolz darauf, ein Teil Eurer Mannschaft zu sein.

 

Macht weiter so!!!!

 

 

Liebe Grüße,

 

Andrea und Eugen mit M. und T.